Johannes Hörstebrock

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Priesterseminar von Johannes Hörstebrock (1902)
Johannes Hörstebrock war ein deutscher Priester[1].

Leben[Bearbeiten]

Dr. Wilhelm Wilkens[2]:

In der Auseinandersetzung der Bekennenden Kirche mit den Deutschen Christen kam es praktisch zur Kirchenspaltung: auf der einen Seite die BK-Gemeinden unter ihrem 1934 gewählten Präses Koch in Oeynhausen, auf der anderen Seite die DC-Gemeinden unter der Leitung des Pfarrers Fiebig in Münster mit dem Konsistorium (Landeskirchenamt). Der Kirchenkreis Tecklenburg wählte den Hohner Pfarrer Brandes zum BK-Superintendenten. Das DC-Konsistorium in Münster setzte den aus dem alten Tecklenburger Kreissynodalvorstand übriggebliebenen Pfarrer Johannes Hörstebrock/Ibbenbüren zum Superintendenturverwalter ein. 1942 erhielt er die Dienstbezeichnung Superintendent. Doch Hörstebrock neigte der BK zu und erwarb sich bei dieser Respekt und Anerkennung. So teilten sich die beiden Superintendenten die Arbeit: Brandes hielt den Kontakt zu Präses Koch, Hörstebrock erledigte die Verwaltung in Verbindung mit dem Konsistorium in Münster. Die DC-Gemeinden im Kirchenkreis waren Brochterbeck, Rheine-Eschendorf (Rheine-Johannes) und Hörstel.

Einzelverweise[Bearbeiten]

  1. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 48
  2. http://www.ev-kirche-lienen.de/geschichte.php?page=11