Mordfall Elisabeth H.

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Der Mord an Elisabeth, genannt Lissy, H. ist ein Kriminalfall, der sich am 11. Oktober 2011 in Ibbenbüren ereignetet. Der Täter, Thomas H., hatte wegen Geldsorgen seine Ehefrau mit einem Gewehr ermordet. Er wurde 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Rekonstruierter Tathergang[Bearbeiten]

Das Ehepaar H. hatte nach Angaben des Gerichtes jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und einen Schuldenbetrag in Höhe von 70.000€ angehäuft[1]. Angesichts der Schulden sagte Thomas H., er habe keinen Ausweg mehr gesehen und einen erweiterten Suizid beschlossen.

Am Morgen des 11. Oktober 2011 erschoss er mit einem Jagdgewehr seine Ehefrau von hinten, als diese auf dem Sofa einen Kaffee trank. Bereits in der Nacht habe er mit dem Gewehr vor seiner schlafenden Frau gestanden. Nach der Tat brachte er seinen Hund zu Bekannten und versuchte, sich auf einem Parkplatz in Tecklenburg zu töten. Dies habe aber nicht geklappt, weswegen er sich samt Tatwaffe zur Polizeistation in Ibbenbüren begab[2].

Strafprozess[Bearbeiten]

Am 27. März 2012 begann der Strafprozess gegen Thomas H. vor dem Landgericht Münster. Der Richter kritisierte, dass der Angeklage diverse Mittel zur finanziellen Solidierung nicht in Betracht gezogen habe, wie Freunde um Hilfe zu bitten oder das kostenspielige Hobby Jagd an den Nagel zu hängen[2].

Am 17. April 2012 wurde Thomas H. zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt[3].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.noz.de/deutschland-welt/nordrhein-westfalen/artikel/176540/ibbenburener-erschiesst-ehefrau-mit-jagdgewehr-lebenslange-haft
  2. 2,0 2,1 http://www.wn.de/Muensterland/2012/03/Ibbenbuerener-muss-sich-wegen-Mord-vor-Gericht-verantworten-Schuss-auf-die-Liebe-seines-Lebens
  3. http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Drama-in-Ibbenbueren-Ehefrau-erschossen-Lebenslange-Haft;art29854,1619799