Martin Lause: Unterschied zwischen den Versionen

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Martin Lause hatte sein Metzgerei-Geschäft in einem etwas zurückliegenden Haus zwischen Marktstraße und Brunnenstraße, bis er das jetzige Haus Löbbers am Oberen Markt erwarb.<ref name="neu">http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/ibbenbueren_gestern_heute_neumarktstrasse.htm</ref>
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Martin Lause hatte sein Metzgerei-Geschäft in einem etwas zurückliegenden Haus zwischen Marktstraße und Brunnenstraße, bis er das jetzige Haus Löbbers am Oberen Markt erwarb<ref name="neu">http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/ibbenbueren_gestern_heute_neumarktstrasse.htm</ref>.
  
 
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[[Datei:Karnevalszeitung.jpg|200px|thumb|right|Ibbenbürener Karnevalszeitung (1904)]]Lause war glühender Anhänger des Karnevals. Zumindest 1902 bis 1918 war er Herausgeber und Redakteur der in Ibbenbüren erscheinenden und bei der Ibbenbürener Volksdruckerei gedruckten [[Ibbenbürener Karnevalszeitung]]. Die Zeitung erschien 1950 und 1951 noch einmal.<ref>http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/literaturarchiv_magazine_7.htm</ref>
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== Beerdigung Isaak Winkler ==
 
== Beerdigung Isaak Winkler ==
Martin Lause ließ sich im Februar 1937 von drohenden Unannehmlichkeiten nicht abhalten, als einziger nicht-jüdischer Trauergast an der Beerdigung von [[Isaak Winkler]] teilzunehmen.<ref>Freund, Susanne; Franz-Josef Jakobi; Peter Johanek, ''Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe, Band 1'', S. 419</ref>
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Martin Lause ließ sich im Februar 1937 von drohenden Unannehmlichkeiten nicht abhalten, als einziger nicht-jüdischer Trauergast an der Beerdigung von [[Isaak Winkler]] teilzunehmen<ref>Freund, Susanne; Franz-Josef Jakobi; Peter Johanek, ''Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe, Band 1'', S. 419</ref>.
  
 
== Lausen-Martin-Gasse ==
 
== Lausen-Martin-Gasse ==

Aktuelle Version vom 23. April 2019, 19:53 Uhr

Martin Lause
Martin Lause (* 15. Januar 1866, † 26. März 1942 in Ibbenbüren[1]) war ein deutscher Metzgermeister.

Geschäft[Bearbeiten]

Martin Lause hatte sein Metzgerei-Geschäft in einem etwas zurückliegenden Haus zwischen Marktstraße und Brunnenstraße, bis er das jetzige Haus Löbbers am Oberen Markt erwarb[2].

Karneval[Bearbeiten]

Ibbenbürener Karnevalszeitung (1904)
Lause war glühender Anhänger des Karnevals. Zumindest 1902 bis 1918 war er Herausgeber und Redakteur der in Ibbenbüren erscheinenden und bei der Ibbenbürener Volksdruckerei gedruckten Ibbenbürener Karnevalszeitung. Die Zeitung erschien 1950 und 1951 noch einmal[3].

Beerdigung Isaak Winkler[Bearbeiten]

Martin Lause ließ sich im Februar 1937 von drohenden Unannehmlichkeiten nicht abhalten, als einziger nicht-jüdischer Trauergast an der Beerdigung von Isaak Winkler teilzunehmen[4].

Lausen-Martin-Gasse[Bearbeiten]

Zwischen Oberem Markt und Neumarkt verläuft in Ibbenbüren die Lausen-Martin-Gasse. Sein Enkel Hans Löbbers erinnerte sich 1980:

Vor mehr als 50 Jahren gab es in Ibbenbüren ein "Lausen Gängesken", benannt nach meinem lieben Großvater Martin Lause, dagegen unzählige "Lausenpättkes", nicht nach ihm benannt!

Das Lausen Gängesken führte vom Oberen Markt zwischen Häusern und Gärten und durch Heldermanns Park/Schweinewiese (oder Schweinewiesen- Park) bis zur Bahnhofstraße in Hohe der Post, wo Schotts Threskens Bude stand. Damit ein nicht allzu großer Verkehr stattfand, war am Ende dieses Gangeskens ein Drehkreuz angebracht.

Im Jahre 1927 wurde das "Lausen Gängesken" zur Neumarktstraße ausgebaut.[2]

Einzelverweise[Bearbeiten]

  1. http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/stadtgeschichte_chronik_druckversion.htm
  2. 2,0 2,1 http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/ibbenbueren_gestern_heute_neumarktstrasse.htm
  3. http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/literaturarchiv_magazine_7.htm
  4. Freund, Susanne; Franz-Josef Jakobi; Peter Johanek, Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe, Band 1, S. 419