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Bernhard Cremann

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Bernhard Cremannn

Bernhard Cremann (Pseudonym: Lachmundus Heiter, geboren am 10. Juni 1840 in Everswinkel, gestorben am 29. Mai 1913 in Ibbenbüren), Ritter des Roter-Adler-Ordens IV. Klasse[1], war ein deutscher Theologe, Heimatforscher und Schriftsteller.[2]

Ordnung der Trauerfeier zu Bernhard Cremannn, Ibbenbürener Volkszeitung vom 31. Mai 1913

Bernhard Cremann wurde am 10. Juni 1840 in Everswinkel geboren. Er studierte in Münster Theologie. Am 1. Februar 1866 bekam er die Priesterweihe[3] und war ab 1866 Kaplan an der Lambertikirche in Coesfeld. Am 17. November 1888 wird er Pfarrer der Sankt-Mauritius-Kirche Ibbenbüren[3] als Nachfolger von Pfarrer Bartmann[4]. 1896 wurde er zum Definitor im Dekanat Tecklenburg ernannt. In Ibbenbüren war er Vereinspräsident des Cäcilien-Vereins[5] und Vorsitzender des Schulvorstands der Amtsrektoratsschule[6].

Unter seiner Leitung wurde das Pfarrhaus in St. Mauritius 1890 neu gebaut, von 1891 bis 1893 die Kirche restauriert und durch den Bildhauer Stracke und den Kirchenmaler Marx ausgeschmückt.[7]

Auf seine Initiative hin wurde die Ibbenbürener Vereinsdruckerei als Kapitalgesellschaft gegründet.[8] 1903 lässt er durch den Sankt-Josef-Stift die Kapelle im Sankt-Elisabeth-Hospital erbauen.[3] Für das Patronslied der St.-Bernhard-Kirche in Gravenhorst, das Bernharduslied, erstellte er den Text, die Melodie stammt vom damaligen Schuldirektor Greveler.[9]

  • Bernhard Cremann, Zucker-Klümpkes aonder "Spassige Stückskes zut dat Liäben von Franz Schulte Rakum. Verdellt un vertellt van Lachmundus Heiter", geb. 17. Juni 1808 - gest. 28. Oktober 1883, 1. Auflage: 1901, Ibbenbürener Vereinsdruckerei; 2-4. Auflage Fredebeul und Koenen, Essen (2. 1902, 3.: 1909, 4.: 1916); https://books.ibbtown.com/book/23431/s/zucker-klumpkes-aonder-spassige-stuckskes-zut-dat-liaben-von-franz-schulte-rakum-verdellt-un-vertellt-van-lachmundus-heiter
  • Bernhard Cremann, Feierabend. Liederbuch für den katholischen Gesellenverein. 1878 [Aufl. von über 200 000]
  • Bernhard Cremann, Der Bauer als König Herodes oder Wer sich mit Studenten einläßt. Schwank, 1882, 33. Auflage 1908
  • Bernhard Cremann, Geschichte der katholischen Kirche zu Ibbenbüren, 1909; online: https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/1362166
    1. Todesanzeige von August Cremann zu Bernhard Cremann in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 31. Mai 1913
    2. Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren, https://www.lexikon-westfaelischer-autorinnen-und-autoren.de/autoren/cremann-bernhard/
    3. 3,0 3,1 3,2 Anton Rosen, Bedeutende Persönlichkeiten im Tecklenburger Land. Pfarrer Bernhard Cremann (1840-1913), in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 4. Januar 1969
    4. Artikel Pfarrer Bernhard Cremann Ibbenbüren verstarb heute vor 50 Jahren in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 29. Mai 1963
    5. Anzeige des Cäcilien-Vereins in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 12. Mai 1907
    6. Todesanzeige des Vorstands und der Lehrer der Rektoratsschule zu Bernhard Cremann in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 31. Mai 1913
    7. Paul Merschmeier, Kirche kostete 15 965 Taler, der Glockenturm 7818 in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 22. September 2006
    8. Artikel Pressefreiheit ist ein junges Gut in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 6. Mai 1999
    9. Artikel Gravenhorst in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 28. Februar 1956