Bernhard Dreyer
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Bernard "Bernd" Dreyer (geboren am 6. Juni 1884 in Wolfenbüttel[1], gestorben am 26. Juli 1976 in Ibbenbüren[2]) war ein deutscher Bergassessor und Berkwerksdirektor in Ibbenbüren. Er war Mitglied der NSADP (Mitgliedsnummer: 4798265)[3] und der SA.
Nach dem Abitur begann er seine Arbeit im Bergbau. Im März 1903 fuhr er seine erste Schichte in der Erzgrube in Lauenthal Er besuchte die Bergakademie in Clausthal-Zellerfeld und studierte an der Technischen Hochschule in Berlin. [4] Seit 1924[5] arbeitete er für die Preussag und seit 1929 als Betriebsdirektor bei den Steinkohlwerken in Ibbenbüren, deren Leitung er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1947 inne hatte.[5] Seit 1934 war er Mitglied der SA. Am 3. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP[3] und wurde rückwirkend zum 1. Mai 1937 aufgenommen[1].
Als Werksleiter förderte er auch nachhaltig die Entwicklung des Kohlehobels in Ibbenbüren, der als Vorläufer der heutigen Abbautechnik nicht wegzudenken ist.[5]
Dreyer gehörte neben Johannes Look und Franz Remke zu den Liquidatoren der Steinkohlengruben Dickenberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Ibbenbüren[6]
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ 1,0 1,1 Entnazifizierungsakte zu Bernhard Dreyer, s. https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JZ3EDEECORKQQMT5BVHW75U67PQRZ3DW?isThumbnailFiltered=true&query=entnazifizierung+bernhard+dreyer&rows=20&offset=0&viewType=list&hitNumber=1
- ↑ Todesanzeige zu Bernhard Dreyer in der Ibbenbürener Volkszeitung vom 27. Juli 1976
- ↑ 3,0 3,1 Mitgliedsausweis der NSDAP zu Bernhard Dreyer; online: https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche?freebie=be918dd0#mfkl-f0045-1978
- ↑ Artikel Bergrat i.R. Bernd Dreyer in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 27. Juli 1976
- ↑ 5,0 5,1 5,2 Todesanzeige zu Bernhard Dreyer in der Ibbenbürener Volkszeitung vom 29. Juli 1976
- ↑ Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung bom 24. Juni 1953