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Den Kindern von Tschernobyl

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Den Kindern von Tschernobyl ist ein Zusammenschluss von vielen Familien mit dem Ziel, Kindern aus Weißrussland zu helfen.

Die Initiative entstand 1992 nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 und unterstützt seitdem Kinder aus dem Dorf Svensk im belarussischen Bezirk Mogilev. Trotz der etwa 220 Kilometer Entfernung zum Unglücksort zählt der Bezirk weiterhin zu den am stärksten radioaktiv kontaminierten Regionen des Landes.

Die langfristige Strahlenbelastung wirkt sich besonders auf die Gesundheit der Kinder aus. Häufig treten ein geschwächtes Immunsystem, Tumorerkrankungen, chronische Leiden, Stoffwechselstörungen und Kinderdiabetes auf. Mehr als 25 Jahre nach der Katastrophe gelten in Belarus noch immer rund acht von zehn Kindern als gesundheitlich beeinträchtigt.

Jährlich erhalten Kinder im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren die Möglichkeit, an einer vierwöchigen Erholungsmaßnahme in Ibbenbüren und Umgebung teilzunehmen. Der Aufenthalt im Tecklenburger Land bietet ihnen eine zeitweise Entlastung vom Alltag in der radioaktiv belasteten Umgebung. Frische Luft, vitaminreiche und unbelastete Ernährung sowie ein strukturierter Erholungsrahmen tragen dazu bei, das Immunsystem zu stärken und die allgemeine Gesundheit zu fördern.

Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Kinder. Reduzierte Fehlzeiten in der Schule und eine gesteigerte körperliche Stabilität verdeutlichen den positiven Einfluss der Erholungsaufenthalte.[1]

  1. Aus der Selbstbeschreibung der Initiative auf der eigenen Internetseite https://dkvt.de
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