Ehrenmal (Schulstraße)
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Das Ehrenmal an der Schulstraße in Ibbenbüren ist ein Kriegerdenkmal, das 1963 vom Verein zur Förderung der Errichtung von Ehrenstätten für Gefallene der Stadt Ibbenbüren errichtet wurde.
Geschichte
Bearbeiten Quelltext bearbeitenUnterschiedliche Personen machten sich für ein Kriegerdenkmal in Ibbenbüren stark, so der Vorsitzende der Marinekamaradschaft, Ernst Hoffbauer:
Diese Kameradschaft ist die einzige innerhalb Ibbenbürens, der es gelungen ist, ehemalige Soldaten aus einem der vier Wehrmachtsteile zusammenzuführen und zusammenzuhalten. Darüber hinaus ist sie auch in der Öffentlichkeit sehr aktiv. Es soll hier nur an ihr stetiges Drängen nach einem würdigen Mahnmal für die Gefallenen Ibbenbürens erinnert sein.[1]
Der VdK-Vorsitzende Aribert Kalke wird wie folgt zitiert:
Es wird zum Ausdruck gebracht, daß es beschämend ist, daß fünfzehn Jahre nach Kriegsschluß noch kein würdiges Mahnmal erstellt worden ist.[2]
Der Vorsitzende Alfons Meyer machte das Thema zu einem Programmpunkt der Bürgerschützengesellschaft:
Es war gut, daß der Vorsitzende der Ibbenbürener Schützengesellschaft in der Generalsversammlung die Frage des Ehrenmales anschnitt, über das schon so viel gesprochen und geschrieben wurde. Es traf sich gut, daß Amtsbürgermeister Eickelmann, Verwaltungsrat Conrad und der Vorsitzende des Ibbenbürener Heimatvereins der Versammlung als Mitglieder beiwohnten und zu der Frage sprechen konnten. (...) Der Plan, das Kriegerdenkmal zwischen der Kreisberufsschule und den Amtsgymnasium zu errichten, müsse ausfallen, weil das Amtsgymnasium aufgestockt werden solle und man noch nicht wisse, welcher Platz nach dem Bau der Handelsschule dort verbliebe. (...) Stürmisch wurde Samstag abend in der Generalversammlung das Telegramm des Schützenbruders Edmund Geilenberg aus Berlin begrüßt, der dem Fest einen harmonischen Verlauf wünschte und für die Generalversammlung eine Runde spendierte.[3]
Die Amtsverwaltung der Stadt Ibbenbüren stellte im Sommer 1961 ein kleines Gelände am alten Friedhof an der Schulstraße für ein Mahnmal zur Verfügung.[4] Für etwa 30.000 DM wurde es vom Verein zur Förderung der Errichtung von Ehrenstätten für Gefallene der Stadt Ibbenbüren errichtet.[5]
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ Artikel Ibbenbürens Ehrenmalfrage behandelt in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 10. November 1959
- ↑ Artikel VdK-Enschließung zum Ibbenbürener Ehrenmal in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 15. März 1960
- ↑ Artikel Bester Standort für das Ibbenbürener Ehrenmal wäre der alte Friedhof in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 10. Juli 1961
- ↑ Artikel Endlich bekommt Ibbenbüren ein neues Mahnmal - Einweihung zu den Gedenktagen im November? in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 15. März 1960
- ↑ Artikel Ehrenmal wird ausgeschrieben in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 1. August 1963