Felix Schulz
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Felix Schulz (geboren am 14. Januar 1891 in Neuenburg[1], gestorben am 24. Dezember 1969 in Ibbenbüren-Laggenbeck)[2] war ein deutscher Lehrer, Heimatforscher und Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer: 4445364)[3]. Er leitete fast 40 Jahre den Kirchenchor der katholischen Kirchengemeinde St. Magdalena in Laggenbeck.
Biographie
Bearbeiten Quelltext bearbeitenFelix Schulz beuschte die Volksschule in Thorn von 1897 bis 1905, danach die dortige Präparandie bis 1908 und schließlich das Lehrerseminar in Thorn bis 1911. Seine erste Lehrerprüfung machte er dort, die zweite 1914 in Halverde.[1] Dort war er neben seiner Lehrertätigkeit auch als Organist tätig und unterrichtete er Schwester Euthymia. Danach ging er als Konrektor 1930 nach Laggenbeck, wo er bis 1941 Konrektor war. 1933 trat er dem NS-Lehrerbund bei, ein Jahr später der NSV und 1937 in die NSDAP ein.[3][1] Er heiratete Sofia Theißen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1941 bis 1945 ins deutschsprachige Polen versetzt, kam danach wieder zurück. 1948 wurde er zum Rektor der katholischen Schule in Laggenbeck ernannt, die er bis zu seiner Pensionierung 1956 leitete. 1959 wurde er erneut als Lehrer aushilfsweise in Osterledde tätig.[4] Schulz war Vater eines Sohnes und Großvater von drei Enkeln.[2]
Schriftstellerische Tätigkeit
Bearbeiten Quelltext bearbeitenWährend seiner Lehrtätigkeit in Laggenbeck interessierte sich Felix Schulz sehr für die Dorfgeschichte. Seine Aufzeichnungen beginnen bei der ersten urkundlichen Erwähnung Laggenbecks und reichen bis ins Jahr 1954.
Felix-Schulz-Straße
Bearbeiten Quelltext bearbeitenIn Laggenbeck wurde die Felix-Schulz-Straße nach Felix Schulz benannt [5].
Felix Schulz, Heimatchronik Laggenbeck, herausgegeben vom Laggenbecker Heimatverein, 1985
Felix Schulz, Laggenbecker Schulchronik - von den Anfängen bis zum Jahre 1949, überarbeitet von Heinrich Westerkamp, Hrsg. Heimatverein Laggenbeck, Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1998, 96 Seiten, ISBN 3-932959-01-9
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ 1,0 1,1 1,2 Entnazifizierungsakte zu Felix Schulz, s. https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/WOBCNHRVYVK76DPARK5YAOEUFX35LEZM
- ↑ 2,0 2,1 Todesanzeige in der Ibbenbürener Volkszeitung vom 27. Dezember 1969
- ↑ 3,0 3,1 Mitgliedsausweis der NSDAP zu Felix Schulz; online: https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche?freebie=be918dd0#mfkl-q0138-0410
- ↑ Artikel Rektor i.R. Schulz, Laggenbeck, kann auf 50 Jahre als Jugenderzieher zurückblicken in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 15. Januar 1962
- ↑ https://www.google.de/maps/place/Felix-Schulz-Stra%C3%9Fe,+49479+Ibbenb%C3%BCren/data=!4m2!3m1!1s0x47b9c359f9d5ca3f:0x557a57a57c5cefc6?sa=X&ved=0ahUKEwj3p5PJ3u_NAhXEWBoKHeBfDwEQ8gEIIjAA