Franz Ort
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Franz Ort (geboren als Franz Orzechowski am 1. September 1895 in Mühle Klotken (bei Grudziądz[1], gestorben am 1. August 1967 in Ibbenbüren[2]) war ein deutscher Polizist.
Franz Ort wurde als Franz Orzechowski am 1. September 1895 in Mühle Klothen geboren. Er besuchte die Volksschule in Königlich Dombrowken von 1902 bis 1909. Er nahm als Soldate am 1. Weltkrieg teil. Am 17. April 1930 wurde er an der Polizeischule Kiel zum Kommunaler Betriebsassistent ernannt. Von 1919 bis 1928 arbeitete er als Polizeiwachtmeister für die Schutzpolizei Osterode. Von 1929 bis 1936 arbeitete er für die Polizeiverwaltung in Gronau. Anschließend trat er den Polizeidienst in Ibbenbüren an. Er gehörte seit 1934 dem NSV an, für den er von 1939 bis 1944 als Blockwalter fungierte.
Vom Enznazifizierungsausschuss wurde er als "starker Naziaktivist" eingestuft. Zu seinen Gunsten sagen Paul Kirstein, der evangelische Pfarrer Knebel, Johann Goebel, Pauls Dierkes, Johann Köhne, Wilhelm Schnepper, Albert Rüschenschmidt, Bernhard Schedding, Frau Heinrich Görke und Karl Gehlhaar aus.
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ Entnazifizierungsakte zu Franz Ort; online: https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1038%2F%7E023%2FNW_1038-02352%2Fmets.xml
- ↑ Todesanzeige zu Franz Ort in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 2. August 1967