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Fritz Rediger

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Dr. phil. Friedrich "Fritz" Rediger (geboren am 9. September 1907 in Unna-Königsborn[1], gestorben am 19. Juni 1975 in Münster[2]) war ein deutscher Schriftleiter, Redaktionsleiter und Mitglied der NSDAP. In Ibbenbüren leitete er eine Redaktion bei der IVD, die auch die Ibbenbürener Volkszeitung mit einem überregionalen Teil versorgte.

Fritz Rediger wurde am 9. September 1907 in Unna-Königsborn geboren. Er besuchte die Volksschule in Castrop-Rauxel von Ostern 1914 bis Ostern 1921. Nach seinem Abitur in Münster besuchte er die Universitäten Wien und Münster, wo er am 4. Dezember 1934 zum Dr. phil. promoviert wurde. Er arbeitete von 1929 bis 1934 für die Münstersche Morgenpost, anschließend bis 1939 für den Zeno Zeitungsverlag. Er war mit Margarete Rediger (geboren als Margerete Heitz) verheiratet. Am 1. September trat er der SA bei, aus der er nach eigenen Angaben am 1. Dezember 1933 wegen mangelnder Beteiligung entlassen wurde. Seit 1933 war er Mitglied der Reichspressekammer. Von 1936 bis 1939 war er Mitglied des NSV. Im Sommer 1937 trat er der NSDAP bei. Am 5. Juni 1939 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Er fungierte als Fernschreiber. Am 9. Mai 1945 kam er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 15. März 1947 frei kam. Am 20. April 1945 bekam er das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse sowie das Armelband verliehen. In Münster lebte er an der Adresse Dettenstraße 10, sp#ter an der Adresse Im Hagenfeld 23.

Ab 1949 leitete er eine Redaktion bei der Ibbenbürener Vereinsdruckerei, die einen überregionalen Zeitungsteil herstellte. Er war ab 1949 auch Redakteur im Ressort Politik und später 6 Jahre Chefredakteur der Münsterschen Zeitung.[3]

  1. Entnazifizierungsakte zu Friedrich Rediger, s. https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6WRTYGCYW7VOXYOV2LKCRBZ77BBCDFSK
  2. Todesanzeige zu Fritz Rediger in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 13. Juni 1975
  3. https://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/literaturarchiv-verlage-ivz.htm
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