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Hans Beckmann

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Hans Beckmann

Dr. rer. pol. Hans Beckmann (geboren am 22. Juli 1897 in Essen,[1] gestorben am 29. Januar 1957 in Ibbenbüren[2]) war Direktor der Sparkasse des Kreises Tecklenburg in Ibbenbüren und Mitglied der NSDAP.

Hans Beckmann besuchte die Volksschule in Essen von 1903 bis 1907, danach das dortige Realgymnasium bis 1910 und anschließend das Humanistische Gymnasium in Neuwied, an dem er 1916 das Abitur bestand. Er nahm als Soldat am 1. Weltkrieg teil und wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille und dem Verwundetenabzeichen in schwarz ausgezeichnet. In Gießen, Heidelberg und Köln studierte er Staatswissenschaften und wurde im Februar 1921 promoviert. Am 15. August 1929 wurde er zum Leiter der Sparkasse des Kreises Tecklenburg in Ibbenbüren ernannt. Am 1. Mai 1937 trat er nach eigenen Angaben auf Aufforderung eines Blockleiters der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 6.986.039). Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zu den Flottenkommandanturen Delmenhorst, Lippstadt, Loddenheide und Handorf, sowie der Zensurstelle Zensurstelle der Luftwaffe Berlin und dem Luftgaukommando VI in Münster zugeteilt. Von August 1940 bis zum 31. Mai 1941 befand er sich als Soldat in den Niederlanden. Von der Wehrmacht wurde ihm das Kriegsverdienstkreiz 2. Klasse verliehen.

Rettung niederländischer Gefangener

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Im November 1943 wurde Beckmann von zwei niederländischen Arbeitern um die Aufnahme in ein Beschäftigungsverhältnis gebeten worden. Im Gespräch offenbarten sie ihm, dass sie aus dem Konzentrationslager Auschwitz für Arbeiten in die Region geschickt worden wären und eine Rückschickung befürchteten. Beckmann stellte sie ein und war der NSDAP durch die Beschützung der Niederländer ein Dorn im Auge. Nach einer Auseinandersetzung wollte Reinhold Flecks dafür sorgen, dass sein Aufnahmeantrag in die NSDAP abgelehnt werde, was aber nicht passierte. Begründet wurde dies durch den Umgang mit Carl Dyckhoff.

Ende März 1945 wurde er vom Tecklenburger Landrat Neumann und seinem Fahrer aufgesucht. Dieser forderte in auf, sich zur Wehrmacht abzusetzen. Nachdem er hiergegen Einspruch erhob, drohte Neumann ihm mit einem Standgericht.[1]

In Ibbenbüren wohnte er an der Adresse Breite Straße 11.