Heinrich Deiting
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Dr. phil. Gerhard Heinrich Theodor Deiting (geboren am 24. September 1895 in Nordhorn, gestorben am 24. Januar 1973 in Mettingen[1]) war ein deutscher Lehrer, SA-Sturmmann, Mitglied der NSDAP, NSV-Zellenwalter und Leiter der Rektoratsschule, der Realschule in Mettingen und des Goethe-Gymnasium.[2]
Heinrich Deiting wurde am 24. Septelmber 1895 in Nordhorn geboren. 1914 legte er am Dionysium in Rheine sein Abitur ab. Er studierte in Freiburg und Münster die Fächer Latei, Griechisch und Geschichte. Wegen des Kriegsdienstes im 1. Weltkrieg musste er sein Studium von 1916 bis 1918 unterbrechen. Seine Referendariat absolierte er in Rheine und ging anschließend an die Amtsrektoratsschule in Ibbenbüren. Im Frühjahr 1934 wurde er Mitglied der SA. Er wurde SA-Sturmmann und hielt öffentliche Vorträge zu "Reichsgeschichte, Zeitgeschehen, Entwicklung der nat-soz. Bewegung". Am 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein. 1937 und 1938 war er Mitglied der deutschen Luftwaffe. Von 1942 bis 1946 war er Leiter der Schule.
Am 18. Dezember 1948 wurde er vom Entnazifizierungsausschuss als belastet und für die Leitung einer Schule als ungeeignet eingestuft, er dürfe aber als Lehrer eingesetzt werden. 1954 wurde er als Leiter der Realschule nach Mettingen versetzt. 1958 ging er an das Gymnasium in Ibbenbüren. 1961 ging er in Rente, arbeitete aber noch bis 1966 für die Schule.[2]
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ Artikel Dr. Heinrich Deitling † in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 27. Januar 1973
- ↑ 2,0 2,1 Entnazifizierungsakte zu Heinrich DeitlingM online: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/XBVW2WOR6EG7GGD3XE3L7KGYDCVTXOT2 und https://dfg-viewer.de/show?id=9&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1046%2F%7E005%2FNW_1046-00569%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=1