Helene Wexseler
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Helene "Lena" Wexseler (geboren am 13. August 1874 in Ankum, gestorben am 19. Juli 1934 in Ibbenbüren) war eine deutsche Haushälterin und Opfer des Nationalsozialismus.
Helene Wexseler war wurde am 13. August 1874 als Tochter von Hermann und Rebecca Roberta Wexseler (geboren als Rebecca Roberta Sander in Westerkappeln) in Ankum geboren. Sie hatte vier Geschwister: Julius (geboren am 23. Juni 1871 in Bersenbrück, ermordet im Konzentrationslager Ravensbrück, es wurde der 8. Mai 1945 als Todesdatum festgehalten[1]), Alexander (geboren im November 1872 in Bersenbrück, gestorben 1874), Adolf (geboren am 9. Dezember 1876 in Bokel, ermordet am 5. Februar 1942 im Ghetto Riga[2]) und Paulina (geboren am 26. März 1979 in Bersenbrück, ermordet am 5. Februar 1942 im Ghetto Riga)[3]. Helene Wexseler war die Tante von Alexander Wexseler.
Sie zog früh von Zuhause aus, arbeitete kurz in Hannover und 1896 kam sie als Hausangestellte ihrer Tante Friederika, die auch die Tante Isack Winklers war, nach Ibbenbüren.[4] Sie arbeite nach deren Tod für Isack Winkler und lebte auch mit ihm in einer Hausgemeinschaft. Sie erlebte die ersten Diskriminierungen in Ibbenbüren und starb am 19. Juli 1934 in Ibbenbüren. Ihr Grab findet sich auf dem jüdischen Friedhof in Ibbenbüren neben dem von Isack Winkler.
Stolperstein
Bearbeiten Quelltext bearbeitenAm 9. November 2024 wurde für Helene Wexseler an der Adresse Alte Münsterstraße 2 in Ibbenbüren ein Stolperstein verlegt.