Hotel zum Adler
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Hotel zum Adler war der Name eines Hotels in Ibbenbüren.
Geschichte
Bearbeiten Quelltext bearbeitenDas Hotel zum Adler gehörte Josef Silling. Es besaß einen angebauten Saal, in dem seit 1952 ein Kino untergebracht war. 1973 wurde das Gebäude abgerissen und durch einen großen Neubau ersetzt.
Vortrag von Freidrich Rohlmanns über seinen Besuch in Neu-Tecklenburg
Bearbeiten Quelltext bearbeitenAm 18. April 1940 berichtete Friedrich Rohlmann im Saal des Hotels Zum Adler in Ibbenbüren Mitgliedern der NS-Frauenschaft und der Ibbenbürener NSDAP-Ortsgruppen Ost und West über seine Reise in den Warthgau zu Ostern desselben Jahres. Dort machte er Halt in Neu-Tecklenburg. Im Auftrag des Westfälischen Heimatbundes hatte er diese Reise unternommen, um mit den dortigen aus Westfalen stammenden Siedlern Kontakt auf zu nehmen.
Wilhelm Schulte fasst das Projekt wie folgt zusammen:
FR. ROHLMANN besuchte in den Osterferien 1940 im Auftrag des Bundesleiters die westfälischen Siedler im Warthegau und stellte das von Frau M A R I A KAHLE begonnene Verzeichnis aller westfälischen Siedler östlich Posen fertig.[1]
Rohlmann besuchte viele Familien, untersuchte ihre Geschichte und stellte fest, wie weit sich das Westfalenbewußtsein erhalten hatte. Die Bereisung ergab, daß "die dort angesiedelten Westfalen hauptsächlich aus Westerkappeln, Lienen, Tecklenburg, Lengerich, aus dem Kreis Lübbecke, dem Minden-Ravensbergischen, dem Münsterland, den Kreisen Höxter, Paderborn und Warburg kamen. Die Warburger und Minden-Ravensberger entstammten meistens Bauernfamilien. Im Kreis Wreschen, besonders in Neu-Tecklenburg, waren sehr stark Tecklenburger vertreten, die früher meist Heuerleute waren ..."[2]
Aus dem Pressebericht zur Veranstaltung:
Es ist bezeichnend, daß von 400 westfälischen Familien im Osten nur in vier Fällen völkische Mischehen mit Polen eingegangen wurden, und diese wirkten bald abschreckend genug.[3]
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ Wilhelm Schulte, Der Westfälische Heimatbund und seine Vorläufer, herausgegeben im Selbstverlag des WHB, Münster, 1973, S. 107; online: https://www.lwl.org/367-download/Digitalisate/Schulte%20II_klein.pdf; Beim Buch von Maria Kahle handelt es sich um Maria Kahle, Westfälische Bauern im Ostland, Berlin 1940 (Sammlung "Deutscher Osten", Bd. 4)
- ↑ Wilhelm Schulte, Der Westfälische Heimatbund und seine Vorläufer, herausgegeben im Selbstverlag des WHB, Münster, 1973, S. 64; online: https://www.lwl.org/367-download/Digitalisate/Schulte%20II_klein.pdf
- ↑ Artikel Besuch bei den Bewohnern von Neutecklenburg in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 23. April 1940