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Hugo Deiters

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Hugo Deiters (geboren am 19. Februar 1877 in Ibbenbüren[1], gestorben am 10. August 1951 in Ibbenbüren[2]) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (NSDAP).

Hugo Deiters wurde am 19. Februar 1877 als Sohn von Josef Deiters und Louise Sunder (geboren 1835 oder 1836, gestorben am 13. April 1909 in Ibbenbüren[3]) in Ibbenbüren geboren. Sein Bruder war Gustav Deiters. Die Mutter brachte ihren Sohn Theodor Reismann-Grone mit in die Ehe, somit ein Halbbruder der beiden. Er besuchte Schulen in Ibbenbüren und Rheine und machte dann eine kaufmännische Ausbildung in Bremen, die er aber wegen des Wehrdienstes im Ersten Weltkrieg abbrechen musste. Nach dem Ersten Weltkrieg war er einige Zeit in England und der Schweiz tätig. 1899 arbeitete er wieder für das Unternehmen seines Vaters, Crespel & Deiters, und übernahm im folgenden Jahr mit seinem Bruder die Geschäftsleitung.[4]

Er heiratete Margarete Hüffner (geboren 1898, gestorben am 27. Februar 1941 in Ibbenbüren) in Wiesbaden[5]. Beide bekamen die Kinder Hugo und Gustav.[6]

Hugo Deiters führte seit dem 1. Januar 1930 mit seinem Bruder Gustav das Unternehmen Crespel & Deiters. Er war zudem Mitinhaber der Steinkohlegrube Mieke[1], eine Kohlegrube, die er nach dem Spitznamen seiner Ehefrau benannte.

Am 1. Mai 1933 trat er der NSDAP (Mitgliedsnummer: 2468466)[7] bei.

Am 31. Oktober 1935 wurde Hugo Deiters gemeinsam mit Alfred Fieg, Reinhold Flecks, Anton Scheidt, Bernhard Dreyer, Johannes Bendiek, Willy Haarmeyer, W. Elsner, Wilhelm Bäumer, August Rählmann und Werner Pelken in den Rat der Stadt Ibbenbüren gewählt.[8]

Am 20. April 1937 wurde in Ibbenbüren die Gustav-Hugo-Straße nach Gustav und Hugo Deiters benannt.[9]

  1. 1,0 1,1 Entnazifizierungsakte zu Hugo Deiters, s. https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/Q544TZWRGLLXBS5HY6CTMAPYH3LPBJE4
  2. Todesanzeige zu Hugo Deiters in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 11. August 1951
  3. Todesanzeige zu Louise Deiters in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 15. April 1909
  4. Artikel Fabrikant Hugo Deiters † in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 11. August 1951
  5. Anzeige in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 14. Februar 1931
  6. Todesanzeige zu Margarete Deiters in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 1. März 1941
  7. Mitgliedsausweis der NSDAP zu Hugo Deiters; online: https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche?freebie=be918dd0#mfok-d0009-2676; In der Entnazifizierungsakte wird der 12. Dezember 1935 angegeben
  8. Artikel Gemeinderat in Ibbenbüren in der Ausgabe der Zeitung Münsterscher Anzeiger vom 3. November 1935, s. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/search/7210219?query=gemeinderat%20ibbenb%C3%BCren
  9. https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_541.html