Paul Kirstein
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Paul Karl Kirstein (geboren am 28. Mai 1899 in Peterswaldau[1], gestorben am 24. Juni 1958 in Ibbenbüren[2]) war ein deutscher Polizist und Mitglied der NSDAP.
Paul Kirstein wurde am 28. Mai 1899 in Peterswaldau geboren. Er besuchte die dortige Volksschule von 1905 bis 1913. Er nahm als Soldat am ersten Weltkrieg teil. Am 21. Juli 1922 bestand er eine Zwischenprüfung der Polizeischule Frankenstein, am 31. März eine der Polizeischule Ratibor und die dortige Abschlussprüfung am 21. März 1929. Ab dem 1. Dezember 1929 arbeitete er für die Polizeiverwaltung Rheine. Am 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3568944). Ab dem 1. Juli 1940 war er Leiter der Polizeidienststelle Ibbenbüren. Von 1943 bis 1945 war er Aufsichtsführer der Stadtwacht und beaufsichtigte die Ausbildung. Am 5. März 1944 wurde er auf Drängen von Heinrich Knolle als Dienststellenleiter nach Warendorf versetzt. Am 31. März 1945 wurde er als Zugführer im Polizei-Bataillon unter Major Merfeld eingesetzt. Vom 7. November 1945 bis zum 16. Oktober 1946 wurde er im Internierungslager Recklinghausen interniert.
Vom Sonderausschuss für die Prüfung der Polizei wurde er am 15. Dezember 1947 ohne Einwände in Kategorie 5 eingestuft. Für ihn hatten Paula Beermann, Pfarrrektor Heymann aus Gravenhorst, Rudolf Müller und Johannes Ilger ausgesagt.
Paul Kirstein war mit Paula Isajasch verheiratete und hatte zwei Kinder. In Ibbenbüren wohnte er an der Wilhelmstraße 56.
Ehrungen
Bearbeiten Quelltext bearbeitenEr erhielt u.a. das Eiserne Kreuz zweiter Klasse, den schlesischen Adler erster und zweiter Klasse, das Frontkämpfer Ehrenkreuz, das Polizeiliche Dienstauszeichnung erster Stufe, die österreichische, ungarische und bulgarische Kriegserinnerungsmedaille.[1]
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ 1,0 1,1 Entnazifizierungsakte zu Paul Kirstein; online: https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1039-K%2F%7E060%2FNW_1039-K-06036%2Fmets.xml
- ↑ Todesanzeige zu Paul Kirstein in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 25. Juni 1958