Sonja van der Horst
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Sonja van der Horst (geboren als Klara "Chaya" Eichenbaum am 16. Dezember 1923 in Tarnopol, gestorben am 1. März 2006 in Chapel Hill) war eine polnisch-amerikanische Übersetzerin und Opfer des Nationalsozialismus.
Sonja van der Horst wurde am 16. Dezember 1923 als Tochter von Naftali Teichholz und Chawa Eichenbaum in Tarnopol geboren. Sie hatte eine Schwester namens Malka.[1]
Zeit des Nationalsozialismus
Bearbeiten Quelltext bearbeitenNach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion arbeitete Sonja van der Horst als Reinigungskraft für deutsche Soldaten in einem Hotel. Die Familie lebte im Ghetto von Tarnopol. Ihr Vater und ihre Schwester wurden im November erschossen. Ihre Mutter wurde in ein Vernichtungslager deportiert, das sie nicht überlebte.
Auf einen Tipp von jüdischen Freundinnen hin gelang sie auf einen Zwangsarbeiterzug, der dem Osten fuhr. An einem Halt gelang ihr die Flucht aus dem Zug. Über Dortmund und Rheine gelangte sie nach Ibbenbüren, wo sie ab dem 17. Juni 1943 unter dem Decknamen Sofia Kubasyk im Frauenlager der Preußag als Platzarbeiterin tätig war. Nachdem dieses geschlossen wurde, arbeitete sie bei der Witwe Dierkes in Uffeln. Danach arbeitete sie in einem Lager der Holzhandlung Oppermann in Lengerich, ein Jahr lang in einem Privathaushalt und ab dem 7. Oktober 1944 auf einem Hof in Kattenvenne. Dort traf sie eines Tages eine Freundin, die ihr erzählte, dass englische Soldaten im Tecklenburger Land und sie frei seien. Anschließend arbeitete sie als Übersetzerin im Grevener DP-Camp.
Heirat und Umzug in die USA
Bearbeiten Quelltext bearbeitenAm 11. Oktober 1945 heiratete sie den Niederländer Johannes Martinus Arnold "Hans" van der Horst. Sie bekamen zwei Kinder, bevor sie 1952 nach Olean emigrierten.[1] In den USA bekamen sie zwei weitere Kinder.
Internetseite
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Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ 1,0 1,1 Obituary of Sonja van der Horst; https://caseyhalwighartle.com/tribute/details/616/Sonja-der-Horst/obituary.html