Wilhelm Brockmeyer
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Wilhelm Brockmeyer (geboren am 5. Mai 1898 in Lienen, gestorben am 31. Oktober 1976 in Ibbenbüren[1]) war ein deutscher Jurist[2] und stellvertretender Kreisrechtsamtleiter der NSDAP im Kreis Tecklenburg[3]. Zusammen mit Rudolf Driemeyer leitete er den Ortsverband der NSV in Ibbenbüren.[4]
Wilhelm Brockmeyer wurde am 5. Mai 1989 in Lienen geboren. Er besuchte die Volksschule in Kattenvenne von 1904 bis 1904, anschließend die Rektoratsschule Lengerich und abschließend bis 1917 ein Gymnasium in Münster. 1924 bestand der die Justizinspektorenprüfung in Hamm. Ab 1924 arbeitete er beim Amtsgericht Ibbenbüren als Aufsichtsrichter. Er heiratete Frida Kipker. Beide bekamen mehrere Kinder.[1] 1938 trat er der NSDAP bei.[2] Sein Sohn Ernst war Oberjungzugführer in der Hitler-Jugend.[5]
Amtsgerichtsrat Dr. Schmitz bezeichnete Brockmeyer in dessen Entnazifizierungsverfahren als die rechte Hand von NSDAP-Kreisleiter Heinrich Knolle.[6]
ein ganz kluger Mann, ein überzeugter Idealist, der ansonsten hilfreich war und niemanden ein Leid zufügte. Ich hatte nach dem Krieg in meinem Berufsleben viele Kontakte mit ihm. Er ließ mich teilhaben an seinem großen Fachwissen. Dies nebenbei, aber das musste gesagt werden. [7]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wilhelm Brockmeyer Justizoberinspektor.[8] Er wohnte an der Ubostraße 5.
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ 1,0 1,1 Todesanzeige zu Wilhelm Brockmeyer in der Ausgabe der Zeitung Ibbenbürener Volkszeitung vom 4. November 1976
- ↑ 2,0 2,1 Entnazifizierungsakte zu Wilhelm Brockmeyer; online: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/KA7QDNAED2ELGRIGO3DMOHOCQR7WAU65
- ↑ Artikel Die Mitarbeiter des Kreisleiters in der Ausgabe der Zeitung Tecklenburger Landbote vom 16. Januar 1941, s. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/16251337
- ↑ Erich Weichel, Werner Suer, Oral History, unveröffentlichtes Werk, hier: Interview mit Driemeyer, Günther, Münsterstraße 72a, vom 3.10.2002, geführt von W. Suer
- ↑ Entnazifizierungsakte zu Wilhelm Brockmeyer; online: https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1039-B%2F~039%2FNW_1039-B-03930%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=6&cHash=3fe2a07dd2b9e1260b53615764bed431
- ↑ Entnazifizierungsakte zu Wilhelm Brockmeyer; hier: https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FNW-Bestaende%2FNW_1039-B%2F~039%2FNW_1039-B-03930%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=12&cHash=414a635dd3d4da564a047be43d863f9f
- ↑ Erich Weichel, Werner Suer, Oral History, unveröffentlichtes Werk, hier: Gespräch mit Freese, Willi, Jahrgang 1921 vom 04.10.1990
- ↑ Todesanzeige zu Wilhelm Brockmeyer in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 11. November 1976