Henriette Rosenthal
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Hernriette Rosenthal (geboren als Henriette Loeb, auch Johanette Loeb und Johanette Rosenthal, am 5. September 1879 in Wrexen, gestorben am 11. Juni 1939 in Köln)[1] war ein Opfer des Nationalsozialismus.
Henriette Rosenthal kam als Henriette Loeb am 5. September 1879 als Tochter von Salomon[2] und Fanny Loeb[3] zur Welt. Sie war die Schwester von Max Loeb[4], Bertha Loeb Philipp[5], Leo Loeb[6], Phillip Loeb[7] und Hedwig Loeb[8]. Sie heiratete Calman Rosenthal[9] und lebte mit ihm in Ibbenbüren. Beide bekamen vier Kinder: Erich Rosenthal, Walter Rosenthal, Werner Rosenthal und Irma Weinberg.
Spätestens seit 1932 leitete sie in Ibbenbüren den Israelitischen Frauenverein.[10]
Sie zog am 8. Dezember 1938 nach Köln[11] und starb dort am 11. Juni 1939.
Stolperstein
Bearbeiten Quelltext bearbeitenFür Henriette Rosenthal wurde unter dem Namen Johanette Rosenthal an der Adresse Große Straße 69 in Ibbenbüren ein Stolperstein verlegt.
Einzelverweise
Bearbeiten Quelltext bearbeiten- ↑ https://www.geni.com/people/Henriette-Rosenthal/6000000022601304820
- ↑ https://www.geni.com/people/Salomon-Loeb/6000000021289790988
- ↑ https://www.geni.com/people/Fanny-Reinsberg-Loeb/6000000021289816879
- ↑ https://www.geni.com/people/Max-Loeb/6000000022654545140
- ↑ https://www.geni.com/people/Bertha-Loeb-Philipp/6000000022601341447
- ↑ https://www.geni.com/people/Leo-Loeb/6000000022601473212
- ↑ https://www.geni.com/people/Phillip-Loeb/6000000022601659109
- ↑ https://www.geni.com/people/Hedwig-Loeb/6000000022601622292
- ↑ https://www.geni.com/people/Calman-Rosenthal/6000000022601443202
- ↑ Rita Schlautmann-Overmeyer, Marlene Klatt: Ibbenbüren in: Susanne Freund (Hrsg.), Franz-Josef Jakobi (Hrsg.) und Peter Johanek (Hrsg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichung der Historischen Kommission für Westfalen, Münster 2008, 425; online: http://www.lwl.org/hiko-download/HiKo_XLV_2_(2021).pdf
- ↑ Gertrud Althoff, Zwei jüdische Kaufleute im 18. Jahrhundert, in: Josef Bröker (red.), Annette Kleinert (Red.), Brigitte Rieping-Seibold (Red.), 850 Jahre Ibbenbüren, Historischer Verein Ibbenbüren, 2. überarbeitete und erweiterte Ausgabe, 1997, S. 267-296, hier: S. 292