Mordfall Frank V. (1996)

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Bei Mordfall Frank V. (1996) handelt es sich um einen Kriminalfall, der sich am 12. Juli 1996 in Ibbenbüren-Alstedde ereignete.

Rekonstruierter Tathergang[Bearbeiten]

Der Tat vorangegangen waren Streitereien zwischen dem 28-jährigen Frank V. und seiner 26-jährigen Frau Iris. Diese versetzte dem drogensüchtigen Ehemann am Morgen des 12. Juli 1996 18 Messerstiche in den Brustbereich.[1]

Nachtatgeschehen[Bearbeiten]

Iris V. wollte ihre bei der Tat verletzten Hände in Ibbenbüren behandeln lassen, wurde hierzu allerdings nach Lingen verlegt. Dort lernte sie einen Mann kennen. Mit diesem Mann und ihrem Liebhaber kehrte sie später in ihre Wohnung zurück. Gemeinsam mit ihrem Liebhaber legte sie die schon stark verweste Leiche ihres Mannes in zwei Schlafsäcke. Ein Nachbar wurde auf den Verwesungsgeruch aufmerksam und rief die Polizei.[1]

Strafprozess[Bearbeiten]

Am 12. Juni 1997 wurde Iris V. wegen Mordes an ihrem Ehemann zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Münster hatte zuvor nur 8 Jahre Gefängnis wegen Totschlags gefordert. Das Gericht sah es auf Grund der nahe beieinander liegenden Stichstellen am Opfer als erwiesen an, dass dieses geschlafen habe, als die Stiche erfolgten, und daher keine Abwehrreaktion erfolgte. Deswegen ging das Gericht von einer heimtückischen Tat aus, womit ein Mordmerkmal erfüllt war. [2]

Einzelverweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Christoph Boll, Ehefrau hat 18 Mal auf Mann eingestochen aus der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 20. Juli 1996
  2. Artikel Heimtücke: 10 Jahre Gefängnis wegen Mordes in der Ausgabe der Ibbenbürener Volkszeitung vom 13. Juni 1997