Regine Rosenthal

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Regine Rosenthal (geboren als Regine Epstein am 24. April 1874 in Goch, ermordet am 12. Februar 1943 im Konzentrationslager Auschwitz[1]) war ein Opfer des Nationalsozialismus.

Leben[Bearbeiten]

Regine Rosenthal wurde am 12. Januar 1874 als Tochter von Johanna[2] und Leopold Epstein[3] in Goch geboren. Sie heiratete David Rosenthal. Beide bekamen neun Kinder: Paul, Harry, Herta, Henny, Ernst, Ella, Grete, Ilse und Heinrich. Sie war die Schwägerin von Jeanette, Paula, Johanne, Moses, Calman, Leopold und Amalie. Sie war die Tante von Nanny, Bertha, Amalie, Otto Ewald, Wilhelm, Julius und Emma Rosenthal.

Ihr Bruder Isaak[4] war vermutlich Vorbeter der jüdischen Gemeinde in Ibbenbüren.

Ende Januar 1933 floh die Familie Rosenthal nach Amsterdam. Paul und Ella emigrierten 1936 nach Chile. Am 9. Februar 1943 wurden David und Regine Rosenthal zunächst ins Durchgangslager Westerbork und von dort aus ins Konzentrationslager Auschwitz verbracht. Dort wurden beide am 12. Februar ermordet.

Stolperstein[Bearbeiten]

Zum Andenken an Regine Rosenthal wurde an der Poststraße 7 in Ibbenbüren ein Stolperstein verlegt.

Einzelverweise[Bearbeiten]