Nationalsozialismus in Ibbenbüren

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Vorkriegszeit in Ibbenbüren[Bearbeiten]

Übergang in den Nationalsozialismus aus Sicht der Landfrauen[Bearbeiten]

Den Übergang von der Weimarer Republik in den Nationalsozialismus auf der lokalen Landfrauenvereinsebene schildert die damalige Vorsitzende des Kreislandfrauenvereins Tecklenburg, Alwine Dirkes aus Ibbenbüren, in ihrem Tagebuch.[1]

NSDAP[Bearbeiten]

Seit 1928 wurde die örtliche NSDAP vom Finanzbeamten Otto Ehlers und Teddy Scheidt[2] in Ibbenbüren aufgebaut. Der spätere Kreis-Betriebszellen-Kassenwart Hecker beanspruchte, die Ortsgruppe ins Leben gerufen zu haben[3]. Die Partei erhielt viel Zuspruch unter den Beamten des Bergwerks. Den Kreisleiter Heinrich Knolle organisierte die unterschiedlichen Zweige der Partei im Kreis. Maßgeblich am Aufbau der SA, der zunächst nur 18 Mann angehörten, war Ehlers beteiligt. Im Juni 1932 baute er die Ibbenbürener SS auf[4]. Am 21. Juli 1932 fand eine Wahlpropagandafahrt der Ibbenbürener SA nach Gronau statt[5]. Das Ibbenbürener Amtsgericht wurde Anfang März 1933 durch die SA zwangsbeflaggt[6]. Die NS-Frauenschaft wurde 1931 gegründet und hatte zu Beginn 7 Mitglieder. Im April 1935 waren es 2047[7].

NSDAP-Ortsgruppenleiter in Laggenbeck und Dorfgemeinschaftshaus[Bearbeiten]

In Laggenbeck fungierte der Bauunternehmer und Bürgermeister der Landgemeinde, Gerhard Hohnhorst, als Ortsgruppenleiter. Am 19. Februar 1936 beantragte er den Bau eines Hilter-Jugend-Heims in Laggenbeck, dem heutigen Dorfgemeinschaftshaus. Am 29. Februar 1937 wurde das Gebäude eingeweiht. 1944 dient es als Verhörraum für eine vermutete Widerstandsgruppe in Laggenbeck. Am 23. Dezember organisieren englische Soldaten für 100 Kinder hier eine Weihnachtsfeier.[8]

NSDAP-Kreisleiter[Bearbeiten]

Der NSDAP-Kreisleiter war zur damaligen Zeit Heinrich Knolle. Man fand das Büro der Kreisleitung und die N.S.K.O.V. in der Horst-Wessel-Straße 16[9]. Knolle arbeitete als Grubensteiger bei der Preussag. Knolles Wohnung wurde am 6. April 1945 nach dem Einmarsch der Briten durch Brandstiftung zerstört. Knolle wurde nach dem Krieg von der Spruchkammer Detmold zu vier Jahren Haft und einer Strafe von 6000 Reichsmark verurteilt. Er saß drei Jahre und neun Monate ein.[10]

Wahlerfolge[Bearbeiten]

Bei der Wahl 1930 erlangte die NSDAP 13,9% der Stimmen, auch auf Grund der hohen Arbeitslosenzahl vor Ort. Durch diesen Erfolg wurde Ibbebüren die NSDAP Zentrale des Kreises. Bei den Wahlen im März 1933 erreichte die NSDAP einen Stimmanteil von 25,7%[11].

Kreistag der NSDAP am 26.4.1936 in Ibbenbüren[Bearbeiten]

Am 26. April 1936 veranstaltete die NSDAP einen Kreistag in Ibbenbüren[12]. In der Festschrift finden sich u.a. Reden von Gauleiter Dr. Alfred Meyer, Gauinspekteurs Gerdes, Kreisleiter Knolle, Kreisgeschäftsführer Dormann, Kreisorganisationsleiter Wessel, Hans Rickmers, Kreisfrauenschafftsführerin Erpenbeck, Kreiswalter Hölscher und Kreisamtsleiter Wiemerslage. Daneben gibt es historische Texte von F. Pohlman, W. Pruß und Hubert Rickelmann.

Notstandsarbeiterlager in Uffeln[Bearbeiten]

In Uffeln hat es ein Notstandsarbeiterlager gegeben. Notstandsarbeiterlager waren Lager, in die Arbeitslose aus Großstädten gebracht wurden. Über dieses Lager gibt es folgenden Bericht[13]:

So beklagten sich Notstandsarbeiter in Ibbenbüren-Uffeln im Regierungsbezirk Münster über schlechte Behandlung und schlechtes Essen und drohten mit Arbeitsniederlegung, wie dem Geheimen Staatspolizeiamt berichtet wurde. Die Verwarnung des Lagerleiters beantwortete die Belegschaft mit Singen und Pfeifen. Der "Rädelsführer" wurde aus dem Lager entlassen und vermutlich in Schutzhaft genommen.[14]

Repressalien gegen jüdische Bevölkerung[Bearbeiten]

Nach dem 30. Januar 1933 lebten noch 49 jüdische Mitbürger in Ibbenbüren. Als einer der ersten Einwohner Ibbenbürens wird der Vorsteher der jüdischen Gemeinde, Julius Kaufmann, am 26. Juni 1937 nach Köln deportiert. Laut Volkszählung vom 17. Mai 1939 gab es nur noch sechs[15] jüdische Mitbürger. Von diesen emigrierten einige, andere sammelten sich "in einem Haus am Börnebrink in Hopsten. Von dort aus wurden etliche Männer ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert und ermordet"[16].

Ab Mitte 1935 wurden in Ibbenbüren auf staatliche Anordnung jüdische Geschäftsmänner gegen einen staatlich festgelegten, sehr gering ausfallenden Mindestpreis enteignet[16]. Viele jüdische Geschäftsmänner gaben daraufhin ihre Geschäfte auf.

In Ibbenbüren wurden Plakate aufgestellt, auf denen „Juden raus!“ oder „Juden sind unerwünscht!“ geschrieben stand. Am 9. November 1938 wurden jüdische Einwohner morgens um 3 Uhr in Ibbenbüren von Männern der SS schwer mißhandelt und ihre Häuser geplündert. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurde die Synagoge "in ihrem Innern vollständig demoliert"[17].

Am frühen Morgen des 10. Novembers kam es in der Polizeiwache zu einem Treffen von NS-Kreisleiter Knolle, Landrat Dr. Siegfried Meyer-Nieberg[18], Bürgermeister Dr. Rudolf Müller, Amtsinspektor Schöttler und SS-Untersturmführer Teddy Scheidt. Der Landrat bestimmte, dass sich die Polizei in die “durch die Partei in Durchführung befindlichen Maßnahmen” nicht einschalten dürfe[19].

Am selben Morgen wurde die Synagoge in Brand gesetzt. Der Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Gebigke verfasste den folgenden Bericht über die Anweisung von Rudolf Müller[17]:

Am 10. November d.J. wurde der 2. Halbzug der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenbüren durch den Herrn Amtsbürgermeister alarmiert mit der Anweisung, die in Brand stehende Synagoge ausbrennen zu lassen und die benachbarten Wohnhäuser in Feuerschutz zu nehmen. Beim Eintreffen an der Brandstelle um 10:30 Uhr wurde das gesamte Innere der Synagoge brennend vorgefunden, der Putz fiel von den Wänden. Die vorhandene Rabbitzdecke schützte das Dach. An 2 Stellen wurden die Seitenstiele des Dachstuhls vom Feuer ergriffen, das jedoch im Dachstuhl nur schmorte. Um 18:00 Uhr wurde die Stellung einer Brandwache angeordnet, die bis 8:30 Uhr des folgenden Tages stehen sollte. Das ist geschehen. [...]

Der jüdische Friedhof in Ibbenbüren wurde 1938 geschlossen[20] und fiel 1939 unter Zwangsverwaltung der städtischen Polizeibehörde[16]. Ebenso fiel das Grundstück, auf dem die Synagoge stand, das lange Zeit als Garten genutzt wurde, am 22. Juni 1939 in den Besitz der Stadt Ibbenbüren, obwohl es andere Interessenten gegeben hat[19].

"Die Ibbenbürener Juden in den Jahren 1933 bis 1945"[Bearbeiten]

Beispielhaft für die Schicksale der Ibbenbürer Juden ist das der Familie Rosenthal[21]. Eine Auflistung jüdischer Mitbürger und ihrer Schicksale findet sich im Buch Machtergreifung, Ausgrenzung und Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren[22]

Anfrage zur Aufnahme von Edith Stein in ein Ibbenbürener Lazarett[Bearbeiten]

Sr. Maria Walburga (Barbara) Graaf berichtet davon, dass sie nach den Pogromen 1938 einen Anruf der Priorin des Kölner Karmel bekam, mit der Bitte, Edith Stein im Ibbenbürener Lazarett aufzunehmen. Dazu kam es nicht, weil der Karmel von Echt als ausländischer Standort für besser empfunden wurde.[23]

Brief von Verwaltungsangestellten des Bergwerks an Hitler[Bearbeiten]

Am 7. Oktober 1938 senden Verwaltungsmitarbeiter des Bergwerkes ein selbstgemaltes Schmuckblatt an Hitler.

Mauern und Grenzen,
von Menschen erdacht,
können das reich nicht zerstören,
Blut ist stärker als feindliche Macht,
und was deutsch sein will, muss Deutschland gehören.

Wir grüßen und danken unserem Führer in Dankbarkeit und Treue. Das Technische Büro: von Oeynhausenschacht, Ibbenbüren i. Westfl. [es folgen 10 Unterschriften][24]

2. Weltkrieg[Bearbeiten]

Das Bergwerk im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Robert Ley beim Besuch der Preußag am 9.12.1942
Bekannt ist über die Rolle des Bergwerks im Zweiten Weltkrieg, dass es für die Nationalsozialisten von großer Bedeutung war. Der NSDAP-Reichsleiter Robert Ley besuchte am 9. Dezember 1942 das Bergwerk und der von Adolf Hitler zum „Generalkommissar für Sofortmassnahmen“ ernannte Edmund Geilenberg hielt hier Konferenzen ab[25]. Jugendliche konnten nur eine Lehrstelle erhalten, wenn sie Mitglied der Hitlerjugend waren. Das Bergwerk setzte Zwangsarbeiter, die misshandelt wurden, ein sowie Zwangsarbeiterinnen, denen ihre Kinder weggenommen wurden.
Rede Konrad Grebes auf der Reichsfeier 1944[Bearbeiten]

In Anwesenheit von Alfred Rosenberg[26] hielt Konrad Grebe am 12. März 1944 eine Rede, die in der Presse der NSDAP[27] wie folgt beschrieben wird:

Für Frieden und Gerechtigkeit. Hamburg, 12. März. Im Monat März tritt die NSDAP in allen Gauen des Reiches zu anschaulichen Feierstunden unter dem Leitwort "Deutsche Arbeit" zusammen. Auf der Reichsfeier dieser weltanschaulichen Feierstunde in Hamburg sprach der Pionier der Arbeit Konrad Grebe-Ibbenbüren. Er legte ein Bekenntnis der Schaffenden der Stirn und der Faust zum Adel der Arbeit ab, wie ihn die Nationalsozialisten geprägt haben. Zusammenfassend wies er darauf hin, daß die schweren Opfer, die Front und die Heimat in diesem aufgezwungenen Krieg bringen müssen, nicht Machtgier dienen, sondern deutschem Ringen von Frieden und Gerechtigkeit.
Zwangsarbeiter[Bearbeiten]
  • Die Zeitung "Neues Deutschland" veröffentlichte am 16. November 1999 eine Liste von 2500 Firmen[28], die an der Ausbeutung von Zwangsarbeiter/-innen beteiligt waren. Aufgelistet werden auch die Preußag AG, die Preußische Bergwerks- und Hütten AG und die Zeche Mathilde[29][30].
  • 1939 wurde Wilhelm Grüneberg (geboren am 28. Mai 1883 in Hörde) aus Detmold gezwungen, seine Stelle aufzugeben, und zu Zwangsarbeit in Ibbenbüren als Schlosser verflichtet. Er starb später im Konzentrationslager Bergen-Belsen.[31]
  • Am 26. Oktober 1943 besuchte Oberstleutnant Heinrich Goedecke die Kriegsgefangenenlager der Steinkohlenbergwerke.[32]
  • Beim Bau des Zeoliths kamen gefangen genommenen Soldaten und KZ-Gefangene als Zwangsarbeiter zum Einsatz.
  • Am 29. September 1942 wurde den Wachleuten des Bergwerks ein Verbot seitens des Bergwerks auferlegt, Lebensmittelmarken an ausländische Arbeitskräfte abzugeben[33]
Misshandlungen russischer Kriegsgefangener bei der Preußag[Bearbeiten]

Clemens Attermeier berichtete in der IVZ vom 13. August 1991[34] über Misslandlungen russischer Kriegsgefangener bei der Preußag, die zu Strafen auf Prellböcke geschnallt und mit Gummischlagstöcken verprügelt wurden:

Die Schläge müssen fürchterlich gewesen sein. Vor dem Wort "Gumma" hatten die furchtbare Angst.

Beistand von den Kumpels hatten russische Kriegsgefangene nicht zu erwarten:

Die Kumpels haben sich nur angeguckt und nichts gesagt, da war auch unter ihnen so viel Angst. Ein verkehrtes Wort und es hieß: "Paßt dir die Uniform nicht, kannst du auch eine andere kriegen. [...] Aus lauter Angst hat keiner was gesagt, einer traute dem anderen nicht. Erst nach dem Krieg konnte darüber gesprochen werden.
Kinder sog. Ostarbeiterinnen[Bearbeiten]

In Ibbenbüren wurden Kinder sog. Ostarbeiterinnen geboren. Auf der Seite zwangsarbeiter-in-der-kirche.de wird ihr Schicksal so beschrieben:

Bis 1943 wurden schwangere »Ostarbeiterinnen« abgeschoben. Doch das NS-Regime fürchtete, zu viele Frauen könnten diese Regelung »missbrauchen«. So ordnete Reichsärzteführer Conti die Straffreiheit für Abtreibungen bei »Ostarbeiterinnen« bis zum 5. Monat an, wenig später auch für Polinnen. Viele Frauen wurden – oft auf grausame Weise – zur Abtreibung gezwungen. Blieb die Schwangerschaft von den Behörden zu lange unbemerkt, mussten die Schwangeren weiterarbeiten – bis die Wehen einsetzten. Unter menschenunwürdigen Bedingungen, häufig in dreckigen Entbindungsbaracken, brachten sie ihre Kinder zur Welt, die man ihnen meist sofort wegnahm. Die Säuglinge wurden in »Kinderpflegestätten« regelrecht zusammengepfercht, wo die Mütter sie nur selten sehen durften. Seitens der NS-Machthaber herrschte keine Einigkeit darüber, ob man den Nachwuchs der Osteuropäerinnen sterben lassen oder aufziehen sollte. Viele Kinder kamen zu Tode. Bei etlichen Frauen führten die Umstände, unter denen sie abtreiben oder entbinden mussten, dazu, dass sie später keine Kinder mehr bekommen konnten.[35]

In Kinder, die nicht zählten. Ostarbeiterinnen und ihre Kinder im Zweiten Weltkrieg listet Gisela Schwarze auch Kinder auf, die in Ibbenbüren geboren wurden:

Klaus Jacobowski (* 28. März 1944 in Ibbenbüren, † 26. Mai 1944 in Lengerich)
Kassimir Czapla (* 16. November 1943 in Ibbenbüren, † 14. Dezember 1943 in Lengerich)
Margarete Schopotschkin (* 9. August 1944 in Ibbenbüren, † 30. Oktober 1944 in Lengerich)[36]

Es sind drei in Waltrop geborene Kinder als in Ibbenbüren verstorben eingetragen. Daher wird auch die Existenz einer Einrichtung für Kinder sog. Ostarbeiterinnen[37] in Ibbenbüren vermutet[38].

Angriffe[Bearbeiten]

Bombenangriffe der Briten[Bearbeiten]

Fliegeralarm erfolgte in Ibbenbüren ab 1943 etwa 2000 Male. Tatsächlich wurde die Stadt 56 Male angegriffen. Bevorzugte Ziele der Alliierten waren das Bergwerk auf dem Schafberg und der Mittellandkanal. Etwa 30 Flieger, die über 50 Spreng- und 100 Brandbomben verfügten, griffen am 27. Juni 1940 an. Bei diesem Angriff starben 7 Menschen[20].

Zur Abwehr der Bombenangriffe gründete man am 15. Juli 1943 eine Heimatflak, die sich neben regulären Flaksoldaten aus älteren Menschen und Schülern, häufig der Hitlerjugend zugehörig, rekrutierte[20]. Die Flugabwehrstellungen im Bereich von Hörstel und Ibbenbüren waren rund um die Uhr besetzt. Neben den kamen dort vor allem ältere Männer und jugendliche Flakhelfer zum Einsatz. Nicht einberufen hierfür wurden kleine Kinder, Frauen und Bergmänner, da letztere für die Energieversorgung des Reichs unentbehrlich waren[39].

Am 23. September 1944 wurde der Dortmund-Ems-Kanal bei Ladbergen angegriffen[40]. Einer der Bomber (106Sqn[41]) wurde getroffen und stürzte in Ibbenbüren-Schierloh auf ein Feld des Bauern Bronswick ab[42]. Von der Besatzung überlebte niemand, sie wurde in Reichswald begraben[43].

Am 4./ 5. November 1944 wurde der deutsche Pilot Josef Nabrich in der Nähe Ibbenbürens von einer "Mosquito" abgeschossen.[44]

Am 16. Februar 1945 wurden in der Nordfeldmark 30 Bomben geworfen, die ein Wohnhaus zerstörten und fünf Bewohner töteten[45].

Angeblich habe Oberst Hans-Peter Knausts[46] "geschickte Kampfführung" dazu geführt, "daß dem Feind am Südwestrand des Teutoburger Waldes der erstrebte Durchbruch auf Ibbenbüren versagt blieb und eine Abwehrfront aufgebaut werden konnte"[47].

Schutzbunker[Bearbeiten]

Auf der Seite bunker-whv.de erläutert man die Sachlage in Ibbenbüren wie folgt[48]:

Die alte Bergbaustadt Ibbenbüren am Nordwesthang des Teutoburger Waldes war im Zuge des "Sofortprogrammes" als luftgefährdete Stadt Dritter Ordnung eingestuft worden. Das bedeutete, kein Bau bombensicherer Luftschutzanlagen für den Selbstschutz. Die Bevölkerung musste Vorlieb nehmen mit privat angelegten splittersicheren Deckungsgräben und Erdbunkern. Im Jahr 1944 verstärkte sich die Luftgefahr für die Stadt. Das St.Elisabeth-Krankenhaus und das heutige Von-Bodelschwingh-Krankenhaus in der Stadtmitte bekam einen eigenen Krankenhaustiefbunker beziehungsweise Stollen, welcher als Sonderbau eingestuft war. Patienten konnten direkt vom Krankenhaus in den Bunker verlegt werden. [...] Obwohl es keine bombensicheren Hochbunker im Rahmen des Selbstschutzes gab, wusste sich die Bevölkerung in den zahlreich vorhandenen Bergstollen der Stadt zu schützen. Viele wurden eiligst für Luftschutzzwecke umgebaut. Der einzige uns bekannte erhaltene bombensichere oberirdische Bunker im Stadtgebiet ist ein Luftschutzturm der Bauart "Winkel", welcher auf dem ehemaligen Gelände der "Nike" (Niedersächsische Kraftwerke AG / Osnabrück) erbaut wurde. Er entstand als Sonderbau im Zuge des Werkluftschutzes. Auf dem Gelände befand sich von 1913 bis 1958 das ehemalige Kraftwerk der Nike in Ibbenbüren. Noch heute ist der Turm als Ruine erhalten. Das Innenleben des heute leerstehenden Turmes war in der Nachkriegszeit im Nutzen des ansässigen Stromversorgers RWE. Vielleicht eine Art Trafostation oder ähnliches. Noch immer befinden sich im Turm viele authentische Installationen und Schriften an den Wänden. Drei ebenfalls fast gleiche Türme entstanden an der Groner Allee (Fa. Crespel und Deiters Stärke) in Ibbenbüren, bei Brochterbeck (Fa. Kröner Stärke) und in Uffeln westlich der Stadt Ibbenbüren (genauer Standort unbekannt / eventuell Bereich heutige Firma Bergschneider Baustoffe am Mittellandkanal). Alle drei Anlagen wurden jedoch mittlerweile entfernt.

Zu Bau eines beschriebenen privaten Bunker soll ein Lehrer auch Schüler verpflichtet haben[49].

Der Nike-Winkelturm wurde im 2. Weltkrieg als Schutzbunker verwendet. Herr Lux erinnert sich:

Wir waren bis 1942 in Osnabrück, mussten dort in den Klushügelbunker. Wir kamen dann aufs Land und dann Nov.1943 nach Ibbenbüren, mussten zunächst in den Stollenbachbunker unter der Bergstraße. Der Stollenbach (Preußag-Grubenwasser, ist dort heute noch) war abgedeckt, Treppe nach unten und Eingangsmauerwerk (Splitterschutzwand) waren damals neu.

Später mussten wir in die beiden Bunker der NIKE (RWE-Kraftwerk) an der Nike- und Bergstraße. Die waren für die Familien der Werksangehörigen gebaut worden. Sie waren etwa 1 m tief unter Niveau, hatten Backsteine als Boden und Backsteinwände, die Beton-Decke lag etwa 1 m über Niveau. Darüber war noch ca. 0,5 m Erde. Länge: ca. 20 m. Eingänge wegen Splitterschutz abgewinkelt vorgebaut, Eisentüren mit 2 Verriegelungen. Sie hatten auch einen Notausgang, siehe noch sichtbare Rückwand im Bild von 1970. Auch woanders gab es diese Art Bunker, auch am östlichen Ende der Bergstraße für die dortigen Werkswohnungen. Anmerkung: Wegen sehr schwacher Wände und Decken, und größerem oberirdischen Anteil: Sehr unsicher. Im nachhinein gesehen hätten sogar die solide gebauten Werkshäuser mit ihren dicken und unterirdischen Kellerwänden viel besseren Schutz geboten. Zusätzlich zur Decke wurden auch die Seiten der Bunker mit Erdreich im ca. 45 Grad-Winkel angeböscht. Die Überschüttung war nach Fertigstellung mit Grasansaat versehen worden.

Als die Front kam Ende März 1945 mussten wir mit der ganzen großen Nachbarschaft für etwa 1 Woche in den Spitz-Bunker auf dem Nike-Gelände (der war vorher nur für die „Belegschaft“). Er war innen hell, warm und sehr geräumig, besonders im Keller. Ich meine, er hatte sogar mehrere Kellergeschosse. Er galt damals schon als äußerst sicher, wegen der dicken Betonwände, und weil alle Bomben schräg weggeschleudert würden und deswegen nicht einmal explodieren würden. Nach tagelang anhaltendem Artilleriefeuer war es einige Tage absolut ruhig, alle Kinder (etwa 20, ich war mit 10 Jahren der älteste) durften da erstmals an die frische Luft nach draußen, auf die Holztreppe, aber keinen Schritt weiter. Die Holztreppe war mit Kindern voll besetzt, Aufsicht führte eine Frau Heemann. Bei englischen Soldaten sollten alle sofort beide Hände hochheben, sie machte uns das auch mehrmals vor. Die Soldaten würden sonst sofort auf uns schießen. Endlich stand ein (kanadischer) Soldat mit einer Maschinenpistole unten an der Treppe, keiner hatte etwas bemerkt. Frau Heemann rief laut: „Hände hoch“, und alle (voran die Kleinsten, die noch kaum laufen konnten) rissen vor Schreck ihre Arme in die Höhe. Der Soldat lachte uns aber freundlich an und bedeutete uns mit Gesten, wir sollten die Hände wieder herunternehmen (damit war der Krieg für uns vorbei). Er hatte blitzblank geputzte Stiefel, neue gelbbraune Uniform, akkurate Bügelfalten, ein Käppi mit rotem Bommel und saubere Handschuhe, wir hatten vor den Kämpfen ja nur die abgerissenen schlechten Uniformen der deutschen Soldaten gesehen. Sie mussten alles, auch ihre Maschinengewehre, in Kinderwagen oder mit Fahrrädern schieben.[50]
Ibbenbürener Lazarette im Krieg[Bearbeiten]

In Ibbenbüren gab es mindestens 12 Lazarette. In diesen mussten viele Verletzte aus Lazaretten aus der Umgebung aufgenommen werden.[51] So auch der ehemalige Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages, Karl-Wilhelm Berkhan, der sich wie folgt erinnert:

Bei mir stellte sich damals eine schwere Gallenblasenentzündung ein, und ich kam von Westerkappeln nach Ibbenbüren in ein Lazarett, das vormals ein katholisches Krankenhaus gewesen war - zu meinem Glück. Nonnen pflegten uns, und es waren noch gute Ärzte dort, zwar in Uniform, aber in ärztlicher Kunst erfahren, Könner in Diagnostik und Therapie. Ein älterer Arzt, im Dienstgrad allerdings nur Stabsarzt, nahm sich meiner an. Er riet von einer Operation ab, da die Allierierten bereits den Rhein überschritten hatten[52]
Bruchlandung von Detlev Rohwer[Bearbeiten]

Am 29. März legte das Fliegerass Leutnand Detlev Rohwer durch Erwiderungsfeuer genötigt eine Bruchlandung bei Mettingen hin und wurde in Ibbenbüren ärztlich versorgt. Nachdem ihm ein Bein abgenommen wurde, verstarb er am 30. März.[53]

Abschuss von Wilhelm Morlock[Bearbeiten]

Oberfeldwebel Wilhelm Morlock wurde mit seiner Maschine am 05.11.1944 um 20:00 Uhr in der Nähe von Ibbenbüren abgeschossen und getötet. Sein Bordfunker Unteroffizier Alfred Soika konnte sich mit dem Fallschirm retten.[54] Auf dem münsteraner Waldfriedhof Lauheide ist sein Name auf einem Gefallenendenkmal eingetragen.

Kriegsende[Bearbeiten]

Gefangene Soldaten warten im April 1945 auf Abtransport
Als sich am 26. März 1945 die englische Armee mit dem Geschwader des Walter Luttrell der Stadt näherte[55], wurde der Bevölkerung die Vorräte des Wehrmachtsdepots (Fabrik Sweering) überlassen, damit sie nicht dem Feind in die Hände fiel[20]. "12000 bis 14000 Granaten wurden auf Ibbenbüren abgeschossen. Man wollte die Stadt sturmreif schießen."[56]

Am 30. März 1945 besetzte der Volkssturm den Dörenther Berg und die B219 nach Münster. Die Engländer konnten am Karsamstag, den 31. März 1945 bei Birgte eine Brücke über den Kanal bauen und so die Stellungen dort umgehen. Sie marschierten über die Dörenther Chaussee und den Riesenbecker Postweg auf Ibbenbüren zu. Im Teutoburger Wald kam es zu schweren Kämpfen. In Ibbenbüren wurden weiße Fahnen gehißt, jedoch von Soldaten wieder abgerissen[20].

Am Ostersonntag, den 1. April 1945, erfolgte um 05:58 Uhr Panzeralarm. Auf dem Dörenther Berg fanden schwere Kämpfe statt[57]. Die englische Armee marschierte über das Bocketal nach Lehen, um den Dörenther Berg zu entgehen. Am 03. April 1945 wurde die Stadt Ibbenbüren nachts mit Granaten beschossen. Die abschließenden Kämpfe dauerten vom 5. bis 6. April 1945. Hierbei wurden in Ibbenbüren 1470 Häuser zerstört[20]. Eine Ibbenbürenerin hat die letzten Kriegstage in Tagebuchaufzeichnungen festgehalten.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Anzeige von Joseph David gegen Hermann Dillhoff[Bearbeiten]

Nach dem Krieg schreibt der vormals in Hopsten lebende Joseph David (geboren 22.07.1904 Malsch bei Karlsruhe[58], gestorben 1964 in New York[59]) an den Entnazifizierungsausschuss und beschuldigt den Ibbenbürener Kaufmann Hermann Dillhoff schwer. Jener habe bei einem Pogrom in Hopsten vom 9. auf den 10. November 1938 eine Gruppe von 30 Personen angeführt, die in Hopsten sein Haus in der Dorfstraße 18 verwüsteten und seine Frau Hilde mit dem Tode bedrohten, falls jene berichten solle, dass er 1000 RM, ein silbernes Zigarettenetui von Joseph David sowie Schmuck gestohlen habe. Die Gruppe zerstörte zudem das gesamte Eigentum von Alexander Reinigenheim[60] und die Synagoge in Hopsten. Joseph David und Alexander Einigenheim seien mit Eisenstöcken geschlagen worden. David führt fünf weitere mutmaßliche Täter an[61].
Hermann Dillhoff bestritt am 29. November 1949 bei einer Anhörung auf der Polizeistation 13 in Ibbenbüren nicht, bei der Tat anwesend zu sein, jedoch habe er daran nicht teilgenommen und könne sich an keine weiteren Anwesenden erinnern. Er sei wegen dieses Vorfalls bereits von Engländern verhaftet worden[62].

Kriminalpolizeiwachtmeister Gattner kam am 21. Februar 1950 zu dem Schluss, dass die Täter des Pogroms in Hopsten nicht eindeutig identifiziert werden konnten und dass die verursachten Schäden "gegenüber anderen Städten in keinem Verhältnis gestanden haben"[63].

Der NSDAP-Kreisleiter Heinrich Knolle bestritt, überhaupt am Pogrom in Hopsten beteiligt gewesen zu sein[64].

Rückerstattungsforderungen[Bearbeiten]

Auf Grundlage des "Rückerstattungsgesetzes" wurden direkt nach dem Krieg auf Veranlassung der Besatzungsmächte nach Vergleichen in 3 Fällen[15] Ausgleichszahlungen durch die Stadt geleistet, die ausnahmslos alle Bedingungen anerkannte[16]. Bei den Bürgern sah dies mitunter anders aus:

Andere "Käufer" arisierter Immobilien waren nicht so einsichtig, vor allem wurde in der frühen Nachkriegszeit der Zusammenhang zwischen Judenverfolgung und Arisierung teilweise heftig bestritten. Ehemalige "Ariseure", also "Aufkäufer" jüdischer Immobilien, stellen sich als, Opfer der Zeit und der damaligen Rechtslage dar, verweisen auf das NS-System oder die Kriegszeit und lehnen eigene Verantwortung vehement ab.[15]

Verprügelungsaktionen[Bearbeiten]

Mündlich überliefert ist, dass es unmittelbar nach dem Krieg in Laggenbeck und Püsselbüren zu Verprügelungsaktionen von vor Ort nachhaltig in Erscheinung getretenen Befürwortern des Nazi-Regimes gekommen ist. So kam es in Laggenbeck zu einer Jagd auf den Lehrer, der den Gastwirt Sommermeyer wegen eines aufgehängten Plakats denunziert hatte[65]. Der Gastwirt war damals daraufhin in Schutzhaft genommen worden. Der Laggenbecker Ortsgruppenleiter der NSDAP[66], Hohnhorst, der auch Initiator des Dorfgemeinschaftshauses und des Laggenbecker Freibades war, soll einer derartigen Jagd nur durch das Verstecken in einem Kanalschacht entkommen sein.

Gedenkbuch in St. Maria Magdalena[Bearbeiten]

In der katholischen Kirche in Laggenbeck gibt es ein Gedenkbuch zu im 2. Weltkrieg Gefallenen[67].

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Agnischock, Anja u.a.; Konflikte zwischen Nationalsozialisten und katholischer Kirche in der Zeit von 1933 bis 1938 am Beispiel der Pfarrgemeinde St. Mauritius in Ibbenbüren
  • Althoff, Gertrud: Geschichte der Juden in Olfen : Jüdisches Leben im katholischen Milieu einer Kleinstadt im Münsterland; Münster, LIT, 2000
  • Maarten Cornelis Brands, Herman Beliën, Christoph Bertram, Leven met Duitsland: opstellen over geschiedenis en politiek : aangeboden aan Maarten Brands, G.A. van Oorschot, 1998
  • Boesenberg, Lars; Düttmann, Jürgen; Ortgies, Norbert; Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Ibbenbürener Studien - Band 6, Historischer Verein Ibbenbüren
  • Borries, Maria von; Euer Name lebt: zur Geschichte der Juden in der Region Bersenbrück, Rasch Verlag, 1997
  • Jarminowski, Franz; Die Synagoge in Ibbenbüren – Erinnerung an den Novemberpogrom 1938
  • Freund, Susanne; Jakobi, Franz-Josef; Johanek, Peter; Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe, Ardey-Verlag, 2008
  • Geoffroy, René; Ungarn als Zufluchtsort und Wirkungsstätte deutschsprachiger Emigranten; Peter Lang, 2001
  • Grönitz, Heide; Fabule 20c: Geschichte einer Familie von 1945 bis 1953, Mohland, 2001
  • Klatt, Marlene; Unbequeme Vergangenheit: Antisemitismus, Judenverfolgung und Wiedergutmachung in Westfalen 1925-1965; F. Schöningh, 2009
  • Schwers, Vera; Kindheit im Nationalsozialismus aus biographischer Sicht; Münster : LIT, 2002
  • Sternheim-Peters, Eva; Habe ich denn allein gejubelt? Eine Jugend im Nationalsozialismus, Kramer, Berlin, 2012.
  • Rolf, Sebastian; Die Vertreibung der jüdischen Gemeinde Ibbenbürens (1933 - 1942)[68]
  • Rosen,Anton; Ibbenbüren von der Vorzeit bis zur Gegenwart,Verlag der Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1969
  • Trütken-Kirsch, Heinz-Jürgen; Der Kirchenkreis Tecklenburg in der NS-Zeit; Luther-Verlag, 1996
  • Martin Weber; Vor 75 Jahren: Pogromnacht gegen Juden in Ibbenbüren
  • Bislang unberücksichtigt

  • Westfälische Zeitschrift, Bände 135-136
  • Bernhard Boll, Volker Schulze, Hans Süssmuth, Zeitungsland Nordrhein-Westfalen: Geschichte, Profile, Struktur, Zeitungs-Verlag Service
  • Christoph Kösters, Katholische Verbände und moderne Gesellschaft, S. 301

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helene Albers, Zwischen Hof, Haushalt und Familie: Bäuerinnen in Westfalen-Lippe, 1920-1960, Ferdinand Schöningh, 2001
  2. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 11
  3. Stefan Buchholz, Ibbenbüren 1933-1939. Aspekte nationalsozialistischer Herrschaft in einer Kleinstadt, in: Josef Bröker, 850 Jahre Ibbenbüren, Historischer Verein Ibbenbüren, 2., überarb. und erw. Aufl., 1997, S. 406
  4. Anton Rosen, Ibbenbüren von der Vorzeit bis zur Gegenwart, S. 71
  5. Klein-Reesink, Andreas Edition Westfälisches Dampfboot, 1981, S. 59
  6. Hans-Eckhard Niermann, Politische Strafjustiz im Nationalsozialismus: exemplarische Bedingungen ihrer Durchsetzung und Radikalisierung im Dritten Reich, 1933-1945, S.34
  7. Anton Rosen, Ibbenbüren von der Vorzeit bis zur Gegenwart, S. 72
  8. Alfons Pelster, Magdalene Lohage, Laggenbeck. Von der Bauernschaft zum modernen Industriestandort, Heimatverein Laggenbeck (Herausgeber), Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH, 1995, S. 140
  9. Great Britain. Foreign Office, Germany Zone Handbook, Ausgabe 3;Ausgabe 5, Seite 244
  10. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 18
  11. http://archiv.ivz-aktuell.de/IVZ/1933/19330306/054_IVZ_1933-03-06_001-t001.jpg
  12. Druck von Bernh. Scholten / Ibbenbüren; 1936. 82 S.; http://www.buchfreund.de/Festschrift-fuer-das-Kreistreffen-1936-der-NSDAP-des-Kreises-Tecklenburg-am-26-April-1936-in-Ibbenbueren-Deckeltitel-Festschrift-zum-Kreistreffen-der-NSDAP-des-Kreises-Tecklenburg-am-26-April-1936-in,53794712-buch
  13. Detlev Humann, Arbeitsschlacht. Arbeitsbeschaffung und Propaganda in der NS-Zeit 1933-1939, Wallstein Verlag, 2011, S. 219
  14. Fußnote aus Zitatquelle: SonderA Moskau, Fond 501 k: Gestapa Berlin, Opis 3, Delo/Bd. 360, Bl. 18: Abschrift aus Tagesmeldung des Geheimen Staatspolizeiamts Nr. 13 vom 16. Dezember 1935. Die Inschutzhaftnahme liegt nahe, weil diese Meldung zu den Akten "Sabotage" kam.
  15. 15,0 15,1 15,2 Freund, Susanne; Jakobi, Franz-Josef; Johanek, Peter; Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe, Ardey-Verlag, 2008, S. 421f.
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 http://www.kulturspeicher.net/theater_00.html
  17. 17,0 17,1 http://wiki-de.genealogy.net/Ibbenb%C3%BCren/Synagoge_in_Ibbenb%C3%BCren
  18. http://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Tecklenburg#Landr.C3.A4te
  19. 19,0 19,1 Schlautmann-Overmeyer, Klatt: “Ibbenbüren” in: „Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster.“ Veröffentlichung der Historischen Kommission für Westfalen. Münster 2008, 419ff
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 20,4 20,5 http://der-weltkrieg-war-vor-deiner-tuer.de.tl/Ibbenb.ue.ren.htm
  21. http://alt.heiligkreuz.info/gemeinde/_upload/215.pdf
  22. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 142-155; online zu finden unter http://heiligkreuz.info/?p=1874
  23. Waltraut Herbstrith (Hg.), Edith Steins Unterstützer, LIT Verlag, 2010, S. 132
  24. Eberle, Henrik (Hg.); Briefe an Hitler, Lübbe, 2007
  25. Marlies Mrotzek, Das KZ-Außenlager der Gelsenberg Benzin AG, S. 54
  26. Das Archiv; Nachschlagewerk für Politik, Wirtschaft, Kultur, Ausgaben 115-120, S. 942
  27. Litzmannstädter Zeitung, 13. März 1944, http://bc.wimbp.lodz.pl/Content/29740/Litzmannstadter%20Zeitung%201944%20kw%20I%20Nr%20073.pdf
  28. http://www.ta7.de/txt/listen/list0024.htm
  29. http://de.wikipedia.org/wiki/Westfeld_%28Ibbenb%C3%BCren%29#Wilhelmschacht.2C_Zeche_Mathilde
  30. hierzu: Jens Adamski, Ausländische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene bei den Ibbenbürener Steinkohlenbergwerken im Zweiten Weltkrieg, Bd. 1: Forschungen, Klartext, 2005, S. 263ff. in: Klaus Tenfelde u. Hans-Christoph Seidel (Hrsg.), Zwangsarbeit im Bergwerk, Bd. 1, S. 263-287
  31. Gudrun Mitschke-Buchholz, Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold, S. 68
  32. Klaus Tenfelde, Hans-Christoph Seidel (Hrsg.) unter Mitarbeit von Jens Adamsky, Zwangsarbeit im Bergwerk. Der Arbeitseinsatz im Kohlenbergbau des Deutschen Reiches und der besetzten Gebiete im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Bd. 2: Dokumente; Klartext, 2005, S. 325
  33. Klaus Tenfelde, Hans-Christoph Seidel (Hrsg.) unter Mitarbeit von Jens Adamsky, Zwangsarbeit im Bergwerk. Der Arbeitseinsatz im Kohlenbergbau des Deutschen Reiches und der besetzten Gebiete im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Bd. 2: Dokumente; Klartext, 2005, S. 602
  34. http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=24243&pageno=11
  35. http://www.zwangsarbeit-in-der-kirche.de/ostarbeiter.php
  36. Gisela Schwarze, Kinder, die nicht zählten. Ostarbeiterinnen und ihre Kinder im Zweiten Weltkrieg, Klartext, 1997, S. 231)
  37. http://de.wikipedia.org/wiki/Entbindungslager_f%C3%BCr_Kinder_von_Ostarbeiterinnen
  38. http://www.birdstage.net/kgk/cgi-bin/search.cgi?v=37051
  39. http://untertage-übertage.de/Ibbenbueren.html
  40. http://www.bomberhistory.co.uk/Canal%20raids/Ladbergen4445.html
  41. http://www.bomberhistory.co.uk/Canal%20raids/Extra%20Pages/1944.html
  42. Wilfried Beer, Willi Riegert, Heimat unter Bomben: Der Luftkrieg im Raum Steinfurt und in Münster und Osnabrück 1939–1945, Laumann Druck GmbH + Company, 2003, S. 195
  43. http://www.bomberhistory.co.uk/Canal%20raids/Loss%20details/Loss%20ND868.html
  44. http://www.550squadronassociation.org.uk/documents/public/Lancasters-Crews/SqdnLeaderGSSmith/index.php
  45. Wilfried Beer, Willi Riegert, Heimat unter Bomben: Der Luftkrieg im Raum Steinfurt und in Münster und Osnabrück 1939–1945, Laumann Druck GmbH + Company, 2003, S. 195
  46. http://en.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Knaust
  47. http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/K/KnaustHP.htm
  48. http://www.bunker-whv.de/ibbenbueren.html
  49. Vera Schwers, Kindheit im Nationalsozialismus aus biographischer Sicht, LIT Verlag, Münster, 2002, S. 107
  50. http://www.bunker-osnabrück.de/ibbenbueren.html
  51. Günter Wegmann, Das Kriegsende zwischen Ems und Weser 1945, Kommissionsverlag H.Th. Wenner, 1982, S. 19ff.
  52. Helmut Schmidt, Loki Schmidt, Kindheit und Jugend unter Hitler, Siedler Verlag 1992, S. 94
  53. http://www.luftwaffe.cz/rohwer.html
  54. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9c6f0a4030c/05aaff9dc30777801/05aaff9ddc0a4ef14.html
  55. http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Encyclopaedica/AsGymIbb/Stadttraditionen/5vor0.jpeg
  56. Helmut Müller, Fünf vor Zwölf, Aschendorff, 1972, S. 110
  57. Ohne Panzer, fast ohne Artillerie und schwere Waffen kämpften vor allem die ROB und die Uffz.-Schüler in Abwehr und Gegenstößen bis zum Nahkampf in: Westfälische Zeitschrift, Bände 116-117, S. 62
  58. als Josef David in diesem Stammbaum: http://www.rheineahnen.de/listdoc/juedfam/reing.htm
  59. http://www.joycetice.com/obitcemc/frankstobit.htm; seine Frau Hilde (Hilda) wurde am 10.02.1910 in Sögel geboren und verstarb am 13.06.2006 in New York
  60. Über Jakob Alexander Reinigenheim schreibt rheineahnen.de: Jacob Alex. Reingeheim tritt das Erbe seines Vaters an. Das Ehepaar bleibt kinderlos und adoptiert die verwaiste Nichte Hilde (Moses) Jacobs, die mit ihrem Ehemann Josef David im Haus des Großvaters Dorf N°18 aufgewachsen ist. 1939 waren Jacob und Selma Passagiere auf der "St.Louis". Die Flüchtlinge auf diesem Schiff durften in keinem Hafen Lateinamerikas an Land gehen und kehrten schließlich nach Belgien zurück. Von dort wurden sie deportiert, bevor sie ein Auswanderungsland gefunden hatten. Ihr Schicksal ist dargestellt in dem Film "The Voyage of the Damned".; von: http://www.rheineahnen.de/listdoc/juedfam/reing.htm. Deutsche Wikipedia-Seite zum Film: http://de.wikipedia.org/wiki/Reise_der_Verdammten
  61. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 85
  62. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 88f.
  63. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 94
  64. Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 96f.
  65. hierzu_ Lars Boesenberg, Jürgen Düttmann, Norbert Ortgies, Machtsicherung, Ausgrenzung, Verfolgung: Nationalsozialismus und Judenverfolgung in Ibbenbüren, mit einem Beitrag von Marlene Klatt und Rita Schlautmann-Overmeyer, Historischer Verein Ibbenbüren, S. 61
  66. http://www.tenhumbergreinhard.de/taeter-und-mitlaeufer/die-hoheitstraeger-der-nsdap/gau-westfalen-nord.html
  67. http://www.denkmalprojekt.org/2012/laggenbeck_st-magdalena_stadt-ibbenbueren_kreis-steinfurth_wk2_nrw.html
  68. http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/literaturarchiv_buchlisten_1.htm